Filmästhetik und Kindheit

Zeitleiste

  • Penser le cinéma au prisme de l’enfance et l’enfance au prisme du cinéma : films, discours, théories

    Veranstaltung

    5.-6. April 2018

    Internationales Symposium an der Université Sorbonne Nouvelle, Paris 3

    Das in Kooperation mit Perrine Boutin und Emmanuel Siety organisierte Symposium ist als Antwort auf das 21. Internationale Bremer Symposium zum Film (Kino und Kindheit) konzipiert. Es widmet sich der Frage, wie in filmischen, cinephilen und theoretischen Diskursen das „Kino im Prisma der Kindheit, und die Kindheit im Prisma des Kinos“ reflektiert wurde und welche Relevanz dies für ein Nachdenken über das Verhältnis von Film und Kindheit heute hat.

  • Kinder-Spiele, Kinder-Blicke

    Veranstaltung

    März 2018

    Filmreihe im Zeughauskino Berlin

    In drei Schwerpunkten „Zumutungen der Gegenwart“, „Das Kind als Streuner und Reisender“ und „Kindheitserinnerungen“ werden Filme des deutschen Kinos (1945-1989) vorgestellt, in denen Kindergfiguren den Blick auf deutsche Wirklichkeiten verschieben. Zur Ankündigung.

  • Childhood, Cinema and Film Aesthetics

    Publikation

    April 2018

    Sammelband, hg. von Bettina Henzler und Winfried Pauleit, Berlin 2018

    Dieses Buch enthält unter anderem die englischen Versionen der unter Positionen auf dieser Website versammelten Beiträge von Alain Bergala, Bettina Henzler, Vicky Lebeau und Karen Lury sowie weitere Beiträge zu der Figur des Kindes, Kindheit und Perspektive, sowie Kindheit und Filmschaffen.

    The publication includes articles on the child actor, the figure of the child, the child's gaze in film, and on childhood and filmmaking, amoung others the English version of the articles by Alain Bergala, Bettina Henzler, Vicky Lebeau and Karen Lury, published on this website in Positionen.

  • Kinder-Körper

    Vortrag

    16.01.2018

    Tiere, Maschinen und andere Menschen. Zur anhropologischen Kritik in den Künsten. Ringvorlesung der Freien Universität Berlin WS 2017/18

    Der Vortrag thematisiert, wie filmästhetische Darstellungen der Kindheit kulturelle Kinderbilder durchkreuzen.

    In den vor allem soziologisch und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Childhood Studies wird Kindheit als eine kulturelle Kategorie untersucht, die neben den Kategorien Klasse, Rasse oder Gender, Zuschreibungen von Differenz und Andersheit dient. Das Kind wird demnach in Abgrenzung zum Erwachsenen definiert: es verkörpert das, was Erwachsene In Bildungsprozessen glauben hinter sich (zu) lassen und was im Prozess der (modernen) Zivilisation abgespalten wird: u.a. Wildheit und Unschuld. Zugleich fungiert das Kind aber nicht nur als Bild des Ursprungs, sondern auch als Verkörperung der Zukunft von Gesellschaften: es steht für das ein, was von der Zukunft erhofft oder befürchtet wird.

    In der exemplarischen Analyse möchte ich dagegen zeigen, wie im europäischen Autorenkino diese kulturellen Kindheits- und Kinderbilder durchkreuzt werden; wie – gerade in der Mise en scène des Kinder-Körpers, als Gegenstand der Darstellung wie auch als Zentrum der Wahrnehmung, fixierende Zuschreibungen von Ort, Zeit, Kultur infrage gestellt werden, und damit utopische Öffnungen entstehen, die gerade die Aufhebung der Differenzen verspricht oder besser: erfahrbar macht.

  • Die Mise en scène der Vermittlung

    Artikel

    25.09.2017

    Beitrag zur OnlineZeitschrift Kunst Medien Bildung | zkmb 2017

    Beitrag zur filmischen Reflexion von Kindheit, Medialität und Bildung in Hou Hisao-hsiens Die Reise des roten Ballons. Siehe auch den Artikel "Sich vom Ballon wegtragen lassen" zu Der rote Ballon und Die Reise des roten Ballons auf dieser Website.

  • Kino, Kindheit, Filmästhetik

    Vortrag

    18.09.2017

    Summer School "Kino der Kindheit", Universität Hildesheim 18.-22.09.2017

    Eröffnungsvortrag zur Einführung in das Forschungsfeld "Kino und Kindheit"

  • Das Ich und das Fremde

    Workshop

    21.-24. August 2017

    Das Kino und das Fremde, Workshops im Rahmen der Summer School des Österreichischen Filmmuseums Wien

    Der Workshop widmete sich Johan van der Keukens Blind Kind als einem Essayfilm, der in der Annäherung an die Wahrnehmung blinder Kinder, die eigene Wahrnehmung und filmische Ästhetik befragt.

  • Kino und Kindheit

    Publikation

    Mai 2017

    Sammelband hg. von Bettina Henzler und Winfried Pauleit, Berlin 2017.

    Die Publikation zum 21. Internationalen Bremer Symposium zum Film enthält Beiträge zu den Themenfeldern Kind als Figur und Schauspieler, Kindheit und Perspektive, Kindheit und Schaffensprozess. Vier dieser Beiträge können auf dieser Website unter "Positionen" gelesen und heruntergeladen werden.

  • Die Kategorie „Kinderfilm“

    Artikel

    10. November 2016

    Kinder- und Jugendfilmkorrespondenz 4/2016
    Herausgeber: Filmdienst – Zeitschrift für Kino und Filmkultur

    Wie lenkt die Kategorie des Kinderfilms möglicherweise Erwartungen an kindliche Zuschauer und die Filmerfahrungen, die sie machen?

     

  • Stillstand in der Bewegung

    Artikel

    Herbst 2016

    In: Aufbruch der Autorinnen. Frauen und Film, Heft 68
    Herausgeberinnen: Sabine Schöbel und Borjana Gakovic

    Der Artikel analysiert die Demontage des Roadmovies in GEWALT von Helma Sanders-Brahms (1970). Ein Baby fungiert darin als emotionaler Gegenpol zum kindlichen Spiel eines Liebespaares, der ‹Helden› des Roadmovies.

     

  • Kino | Kind | Welt

    Projekt

    30. September 2016

    Vermittlungsprojekt des Österreichischen Filmmuseum Wien in Kooperation mit dem DFG-Projekt «Filmästhetik und Kindheit»

    Start des auf zwei Jahre angelegten Projekts mit den Filmen Zéro de conduite, Brot und Gasse, Chihiros Reise ins Zauberland, Wo ist das Haus meines Freundes? und Tomboy.

  • Kindheit und Kino

    Veranstaltung

    22. – 25. August 2016

    Summer School für Lehrer*innen des Österreichischen Filmmuseums Wien in Kooperation mit dem DFG-Projekt «Filmästhetik und Kindheit»

  • Kino und Kindheit

    Veranstaltung

    27. April – 01. Mai 2016

    21. Internationales Symposium zum Film in Kooperation von Universität Bremen und City 46

    Internationale Fachleute aus Wissenschaft, Vermittlung und Produktion diskutieren mit dem Publikum, wie Kinder und Kindheit in der filmischen Ästhetik und Kulturgeschichte vermittelt werden.

  • German Landscapes seen by Children

    Vortrag

    19. April 2016

    Panelbeitrag zur Konferenz Childhood & Nation in World Cinema, Royal Holloway University of London, 18.-19.4.2016

    An einer Auswahl von Filmen des Neuen deutschen Kinos (1970-1980er Jahre) untersucht dieser Vortrag die Funktion von Kinderfiguren als Mediatoren zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Selbst und Anderem.

  • Die Fee, der Nachtportier und das Baby

    Vortrag

    11. Dezember 2015

    Vortrag zur Tagung «Genre und Gender» der AG Genre der Gesellschaft für Medienwissenschaft, Bremen, 11.-12.12.2015.

    In dem Slapstickmärchen La Fée (Dominique Abel, Fiona Gordon, 2011) wird das Baby als ‹dritter Körper› inszeniert, der gängige Genderzuschreibungen unterläuft.

  • Utopie des Alltäglichen

    Vortrag

    03. Oktober 2015

    Panelbeitrag zur Tagung, «Utopien, Wege aus der Gegenwart» der Gesellschaft für Medienwissenschaft, Bayreuth 30.09. – 03.10.2015

    Die Stimme und Figur des Kindes in Deutschland, bleiche Mutter (Helma Sanders-Brahms, BRD 1979/80) wird als ein utopisches Moment in der Vermittlung von Geschichte analysiert.